Via Appia

Quelle der Egeria, Stich von Giovanni Battista Piranesi, 1748

Die Quelle der Egeria

Wenn man im Umfeld der Via Appia durch die Landschaft wandert, stößt man mit Sicherheit auf alte Legenden und Mythen. Zum Beispiel die Geschichte der Nymphe Egeria.

Egeria und Numa Pompilius, Ulpiano Checa, Museo del Prado, Madrid
Egeria und Numa Pompilius, Ulpiano Checa
Museo del Prado, Madrid

Sie soll die Geliebte des zweiten Königs von Rom, dem Nachfolger des Romulus, Numa Pompilius, gewesen sein. Sie trafen sich hier draußen in der Landschaft nicht nur aus erotischen Gründen. Die Nymphe diktierte dem König die Gesetze in den Block auf deren Grundlage noch unsere heutige Rechtsprechung beruht. Als der König starb löste sich die Nymphe förmlich in Tränen auf. Sie wurde zu einer Quelle. Und die kann man noch heute in unberührter Landschaft direkt am Stadtrand von Rom finden. Die Anlage geht auf das 3. und 4. Jahrhundert nach Christus zurück. Doch trotzdem hat man das Gefühl die Mythen der Frühzeit Roms und damit Europas zu berühren. Der Naturpark der Caffarella, zu dem die Quelle heute gehört ist tatsächlich nicht nur wegen der Landschaft, sondern auch wegen der vielen geschichtlichen Spuren eindrucksvoll. Doch während es für Goethe noch Pflichtprogramm war hier her zu pilgern, ist dieser suggestive Ort heute fast vergessen.

 

siehe auch: Via Appia

 

 

 

 

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Die Quelle der Egeria heute

 

Lage der Quelle der Egeria

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