• Die Basilika San Lorenzo in Lucina liegt am gleichnamigen Platz gegenüber dem Palazzo Ruspoli, der bekannt für seine Kunstausstellungen ist. Die auf den ersten Blick schlichte Kirche ist eine wahre Zeitmaschine, die uns durch 2000 Jahre römische Geschichte führt. Als erstes fällt die schöne, schlichte Vorhalle mit ihren sechs antiken Säulen auf, die zwischen barocke Paläste eingeklemmt ist. Dahinter erhebt sich der romanische Campanile. Wir betreten die Kirche durch das alte Portal, das von zwei Löwen flankiert wird. Diese haben jeweils einen Menschen in ihren Fängen und sollen, als eher heidnisches Symbol, das Böse abhalten.

  • 1733 passierte das Unglück in der Kirche San Lorenzo in Lucina in der nördlichen Altstadt Roms. Eine junge Kuh hatte keine Lust auf ihren letzten Weg zum Metzger, riss sich los und stürmte mitten in die Messe, die gerade in der Kirche abgehalten wurde. Die Gläubigen stoben auseinander und der Pfarrer verschanzte sich in der Sakristei. Die Kuh wurde schließlich in der Fonseca-Kapelle überwältigt, einem berühmten Spätwerk des noch berühmteren Gianlorenzo Bernini.

  • Adam Elsheimer (1578 – 1610), der erste der die Milchstraße darstellte.

    Fast jede römische Kirche ist auch eine Begräbnisstätte für mehr oder weniger bekannte Persönlichkeiten. Es lohnt sich genauer hinzusehen und nachzuforschen welchen Theologen, Politiker oder Künstler man vor sich hat. In Rom sind auch zahlreiche deutsche Künstler begraben.

Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen ein angenehmeres Surfen zu ermöglichen.