• Das Grab blieb leer - San Carlo alle Quattro Fontane

    Ich sitze nun schon eine Weile in einer Nische und lasse den Raum auf mich wirken. Ein eigenartiger Raum. Ruhig und doch etwas befremdlich.

  • Die Basilika San Lorenzo in Lucina liegt am gleichnamigen Platz gegenüber dem Palazzo Ruspoli, der bekannt für seine Kunstausstellungen ist. Die auf den ersten Blick schlichte Kirche ist eine wahre Zeitmaschine, die uns durch 2000 Jahre römische Geschichte führt. Als erstes fällt die schöne, schlichte Vorhalle mit ihren sechs antiken Säulen auf, die zwischen barocke Paläste eingeklemmt ist. Dahinter erhebt sich der romanische Campanile. Wir betreten die Kirche durch das alte Portal, das von zwei Löwen flankiert wird. Diese haben jeweils einen Menschen in ihren Fängen und sollen, als eher heidnisches Symbol, das Böse abhalten.

  • 1733 passierte das Unglück in der Kirche San Lorenzo in Lucina in der nördlichen Altstadt Roms. Eine junge Kuh hatte keine Lust auf ihren letzten Weg zum Metzger, riss sich los und stürmte mitten in die Messe, die gerade in der Kirche abgehalten wurde. Die Gläubigen stoben auseinander und der Pfarrer verschanzte sich in der Sakristei. Die Kuh wurde schließlich in der Fonseca-Kapelle überwältigt, einem berühmten Spätwerk des noch berühmteren Gianlorenzo Bernini.

  • Die barocke Kirche San Paolo alla Regola wurde über dem vermeindlichen antiken Haus errichtet, in dem der Apostel Paulus während seines Aufenthalts in Rom logiert haben soll.

  • Ein Weib mit ungeheurem Talent

    Die meisten Touristen, die von der Fontana di Trevi zur Spanischen Treppe ziehen gehen an dieser Kirche achtlos vorbei. Doch man sollte zumindest einmal den Blick heben um das beeindruckende Ensemble von Sant’Andrea delle Fratte mit dem schönen Glockenturm, dass sich über den Dächern Roms erhebt zu betrachten.

  • Ein vergessener Park

    Mitten im Zentrum Roms gibt es einen kleinen Park, der trotz seines wunderschönen Ausblicks, völlig unbekannt ist.

  • Der Kreuzgang von Santa Maria sopra Minerva

    Ich möchte heute ein Kunstwerk vorstellen, dass leider nicht zugänglich ist. Ich hatte ausnahmsweise und viel zu kurz die Möglichkeit den Kreuzgang von Santa Maria sopra Minerva, dicht hinter dem Pantheonzu besichtigen.

  • Perin del Vaga, Pietà in Santo Stefano del Cacco, 1519, Ausschnitt

    Wie der Heilige Stefan zum dummen Affen kam.

    Nicht jede der fast 1000 Kirchen Roms hat eine prächtige, unübersehbare Fassade. Mancher wird wahrscheinlich an der Kirche Santo Stefano del Cacco vorbei laufen ohne sie überhaupt als Kirche wahrzunehmen. Der Eingang der Kirche ist in die schmucklose Fassade des Klosters der Silvestriner integriert, die 1563 die Kirche von Pius IV. bekamen und die Kirche in der Folge barock ausstatteten.

  • Die Skulptur des Heiligen Sebastian von Giorgetti an der Via Appia

    Die Basilika San Sebastiano an der Via Appia kann sicher nicht mit Pracht und Glanz der bedeutendsten Barockkirchen Roms konkurrieren. Der Innenraum ist eher schlicht und klar gehalten. Doch es lohnt, sich etwas genauer umzuschauen, dann findet man einige sehr interessante Kunstwerke.

  • 130511 019

    Stemma Urbano_VIIIAm Beginn der Via Veneto gibt es einen kleinen sehr reizenden Brunnen, den Bienenbrunnen, die Fontana delle Api. Wie der Innschrift zu entnehmen ist gab Papst Urban VIII den Brunnen zur Annehmlichkeit der Römer1644 in Auftrag. Geschaffen wurde er vom großen Bildhauer Gian Lorenzo Bernini, der auch den Tritonenbrunnen mitten auf dem Platz schuf. Der Bienenbrunnen mit seiner niedrigen Schale diente dabei als Pferdetränke. Bernini verarbeitete dabei das Familienwappen des Papstes, der Barberini, das drei Bienen zeigt und lies die Bienen zum Brunnen fliegen um selbst sich am Wasser zu laben. Bernini hat immer wieder Tiere in seine Brunnen eingebaut, die nicht zum üblichen Schmuckkanon gehören. So bereicherte er Rom um eine weitere fantasievolle Skulptur.

    Der Brunnen war ursprünglich in die Fassade des nahen Palazzo Soderini integriert. Am Balkon an der Ecke zur Via Sistina, unter dem er einst stand, sind ebenfalls Bienen ins Geländer eingeflochten. Der Brunnen wurde 1865 bei einer Straßenverbreiterung entfernt. Dabei ging leider die originale Muschelschale verloren, die heute nur grob nach der einfachen Zeichnung eines Arbeiters, der beim Abbau dabei war, rekonstruiert ist. Erst 1915 wurde er am anderen Eck des Platzes wieder aufgestellt.

    Führung auf den Spuren von Bernini

     

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  • Vierzig Stunden Gebet

    Zu Osternsteht natürlich der Papst in Rom im Mittelpunkt. Zwischen Palmsonntag und Ostern kann man ihn fast täglich bei verschiedenen Ereignissen erleben. Seit der Papst Franziskus heißt, sind dies alles Massenereignisse. Wer z.B. mit dem Papst den Kreuzweg am Kolosseum am Karfreitag zelebrieren möchte, sollte sich schon drei Stunden vorher einfinden um einen guten Platz zu bekommen. Doch ich kann noch eine atmosphärisch sehr schöne Alternative empfehlen.

  • Ich habe heute die Kirche Santi Michele e Magno besucht, die besser bekannt als Friesenkerk ist, die Nationalkirche der Friesen und Niederländer. Eine uralte Kirche, die direkt neben dem Petersplatz liegt aber trotzdem so versteckt ist, dass sie kaum jemand findet.

  • Die Piazzaa di Spagna ist einer der beliebtesten Treffpunkte für Touristen in Rom. Nicht nur weil die Spanische Treppe, die den Platz bestimmt zu den bekanntesten Wahrzeichen der Welt gehört, sondern auch weil sie Zentrum des Modeviertels von Rom ist.

  • Die Baugeschichte der Kirche an der Piazza Navona

    Sant’Agnese in Agone ist eine der bekanntesten Kirchen Roms, denn sie bestimmt mit ihrer Kuppel die bei Touristen beliebte Piazza Navona und ist daher häufiges Fotomotiv. Doch bildet sie nicht nur den Hintergrund für den Vierströmebrunnen. Sie hat auch selbst eine interessante Geschichte.

    Ihren Beinamen verdankt sie dem antiken Agon (Wettkampf) der im Stadion des Domitian stattfand, über dem sie errichtet ist.

  • Fontana di Trevi - Der berühmteste unbekannte Baumeister
    Januar 2009, Brief an Nicola Salvi, Baumeister des Trevibrunnens, von Rom ins Jenseits
     
    Lieber Nicola,
    Ich habe ein bißchen Zeit und so setze ich mich auf einen Treppenabsatz vor deinen Brunnen.
  • Der Vierströmebrunnen von Bernini

    Der Vierströmebrunnen auf der Piazza Navona ist nach dem Trevibrunnensicher der bekannteste Brunnen Roms und eines der Hauptwerke von Gian Lorenzo Bernini. Dabei war es gar nicht vorgesehen, dass Bernini den Auftrag bekommt.

  • Seit gut 300 Jahren ist die Piazza di Spagna mit der berühmten Spanischen Treppe Treffpunkt von Touristen und Ausländern in Rom und heute eines der beliebtesten Fotomotive. Grund genug ihre Geschichte etwas näher zu betrachten.

  • Der Versuch einer Ehrenrettung

    Es lohnt sich einen Blick in die Kirche der Santa Trinità dei Monti oberhalb der Spanischen Treppe zu werfen. Dort findet man wertvolle Kunstwerke, allen voran Fresken von Daniele da Volterra.

  • Einen der schönsten kleinen Brunnen Roms findet man versteckt in den Gassen zwischen Kapitol und Tiberinsel. Den Schildkrötenbrunnen, die Fontana delle Tartarughe, auf der Piazza Mattei in Rom. Dies ist seine Geschichte.

  • Frohe Weihnachten und ein Gutes Neues Jahr aus Rom

    wünsche ich allen Romfreundinnen und Romfreunden mit der Pilgermadonna von Caravaggioin der Kirche Sant'Agostino.

  • Ein unbekanntes Kloster in Rom

    Die kleine Klosterkirche Santa Lucia in Selci ist ein Frühwerk des berühmten Barockarchitekten Borromini. Aber ihre Geschichte reicht bis in die Antike zurück, als Augustus den Römern hier einen Garten baute.

  • Nach dem 400ten Todesjahr (2010) des Barock-Malers Michelangelo Merisi, genannt Caravaggio (*29.9.1571 - 18.7.1610), sind alle seine Werke, die in Sonderausstellungen in ganz Europa ausgeliehen waren, wieder zurück und können wieder in Rom bewundert werden. Hier finden Sie die Orte.

  • Caravaggio in Neapel

    Nachdem er wegen eines Mordes angeklagt wurde floh der barocke Maler Caravaggio im Herbst 1606 nach Neapel. Auch wenn er nur 10 Monate dort blieb, so führte er doch zahlreiche Aufträge für Bilder aus. Sein wichtigstes Werk hängt bis heute in der Kirche des Pio Monte della Misericordia.

  • Wenn man die italienischen Nachrichten anschaut, hört man fast täglich vom Palazzo Madama in Rom, denn hier tagt der italienische Senat. Da die Mehrheit der Koalition von Ministerpräsident Renzi hier viel fragiler ist als in der Abgeordnetenkammer, sind die Debatten hier viel spannender. Doch wer war diese Madame, die dem barocken Palast in der römischen Altstadt den Namen gab?

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