• Das Grab blieb leer - San Carlo alle Quattro Fontane

    Ich sitze nun schon eine Weile in einer Nische und lasse den Raum auf mich wirken. Ein eigenartiger Raum. Ruhig und doch etwas befremdlich.

  • Die Basilika San Lorenzo in Lucina liegt am gleichnamigen Platz gegenüber dem Palazzo Ruspoli, der bekannt für seine Kunstausstellungen ist. Die auf den ersten Blick schlichte Kirche ist eine wahre Zeitmaschine, die uns durch 2000 Jahre römische Geschichte führt. Als erstes fällt die schöne, schlichte Vorhalle mit ihren sechs antiken Säulen auf, die zwischen barocke Paläste eingeklemmt ist. Dahinter erhebt sich der romanische Campanile. Wir betreten die Kirche durch das alte Portal, das von zwei Löwen flankiert wird. Diese haben jeweils einen Menschen in ihren Fängen und sollen, als eher heidnisches Symbol, das Böse abhalten.

  • 1733 passierte das Unglück in der Kirche San Lorenzo in Lucina in der nördlichen Altstadt Roms. Eine junge Kuh hatte keine Lust auf ihren letzten Weg zum Metzger, riss sich los und stürmte mitten in die Messe, die gerade in der Kirche abgehalten wurde. Die Gläubigen stoben auseinander und der Pfarrer verschanzte sich in der Sakristei. Die Kuh wurde schließlich in der Fonseca-Kapelle überwältigt, einem berühmten Spätwerk des noch berühmteren Gianlorenzo Bernini.

  • Stadtführung durch die Römischen Altstadt

    Ein unbekanntes Kloster in Rom

    San Lucia in Selci 1748
    Es gibt Kirchen in Rom, vor denen täglich tausende Touristen Schlange stehen. Andere werden von den Besuchern wahrscheinlich nicht mal als Gotteshaus wahrgenommen wenn sie sich vor deren Fassade in einer abgelegenen Gasse wie der Via in Selci verirren. Santa Lucia in Selci bewahrt bis heute seine frühmittelalterliche Fassade, die kaum auf einen Kirchenbau hinweist.

    Im Mittelalter hatte die Via Labicana als eine der letzten Straßen aus der römischen Antike noch ihr Pflaster bewahrt. Das war so erwähnenswert, dass das von Papst Symmachus (498 bis 514) in der Nähe gegründete Kloster Santa Lucia den Beinamen „in Selci“, am Pflaster, bekam.
    Santa Lucia in Selc, FassadeSanta Lucia in Selc, Fassade
    Ich habe Glück. Vor dem Eingang des Klosters Santa Lucia in Selci wartet ein junger Mann von der ENEL, der italienischen Elektrizitätsversorgung auf Einlaß. Nach kurzer Unterhaltung erklärt er sich bereit, mich in das ansonsten für die Öffentlichkeit geschlossene Kloster mit „einzuschleusen“. Als endlich nach langem Warten eine Nonne die Pforte öffnet, wimmelt sie überraschenderweise den Stromableser zügig wieder ab und zeigt wesentlich mehr Verständnis für meinen Wunsch die Kirche zu fotografieren. Nicht ganz zu Unrecht gelten kirchliche Einrichtungen in Rom als äußerst schlechte Zahler von Strom- und Wasserrechnungen. Der ehemalige Bürgermeister Rutelli hatte schwere Verstimmungen mit dem Vatikan riskiert, als er die Bezahlung von seit den 50er Jahren offenen Abwasserrechnungen verlangte. Der beleidigte Papst Johannes Paul II sagte daraufhin ein Dutzend Gottesdienste in Rom ab, ignorierte aber weiterhin die Mahnbescheide.

    Also mein Glück, dass ich im Vergleich der angenehmere Besucher war. Doch zu einem Gespräch ist die Schwester nicht aufgelegt. Fragen nach dem Architekten Francesco Borromini kontert sie mit einem kurzen Fingerzeig auf die von ihm geschaffene Cappella Landi. Dann steckt sie ihre Nase in ihr Gebetbuch als unmißverständliches Zeichen, dass die Unterhaltung beendet ist. Schon gar nicht möchte sie über den Reliquienhandel sprechen. Das Kloster gilt als letzte Umsatzstelle der katholischen Kirche für die Überreste ihrer Märtyrer. Wer z.B. den Schienbeinknochen eines Heiligen erwerben möchte muss sich an dieser Anlaufstelle einfinden. Nun gut, vielleicht kann ich ein anderes Mal mehr zu diesem interessanten Thema recherchieren.

    Die barocke Umgestaltung der Kirche ist dafür offensichtlicher. Im 16. Jahrhundert übernahmen die Schwestern des Augustinerordens das uralte Gebäude. 1596 beauftragten sie den vom Luganer See stammenden Architekten Carlo Maderno mit der Neugestaltung ihrer Kirche und des Klosters. Maderno gehörte zu einer ganzen Architektendynastie, die aus dem heutigen Tessin nach Rom kam, um der Ewigen Stadt ihren Stempel aufzudrücken. Er arbeitete zuerst in der Werkstatt seines Onkels Domenico Fontana. Als dieser wegen Unterschlagungen Rom verlassen musste, übernahm er dessen Geschäfte. Ein Auftakt zu einer steilen Karriere, die Maderno 1603 bis zum Baumeister des Petersdom führte. Die Baustelle in der Via in Selci lief spätestens dann wohl nur noch nebenher und kam sehr schleppend voran. 1637 „erbte“ Francesco Borromini den unvollendeten Bau von seinem zwischenzeitlich verstorbenen Onkel Carlo Maderno. Für ihn hatte Santa Lucia in Selci sicher weit größere Bedeutung. Er hatte gerade im Streit seinen Chef Gian Lorenzo Bernini verlassen. Einen Streit, den beide mit viel Herzblut bis zu ihrem Tod weiterführten. Borromini war dringend auf Aufträge angewiesen.
    Santa Lucia in Selci, Cappella LandiSanta Lucia in Selci
    Borromini gestaltete den Innenraum der Kirche. Doch wer hier die geschwungenen, verdrehten und verschränkten Formen erwartet, für die der kreativste Architekt Roms bekannt wurde, wird enttäuscht sein. Die Formgebung ist noch ganz dem strengen Barock seiner lombardischen Heimat (zu dem damals noch das Tessin gehörte) verhaftet. Die mit Bildmedaillons belegten Pfeiler der Cappella Landi, sein Hauptwerk in der Kirche, erinnern noch an die Renaissance. Doch die ganz unborromineske Ausstattung hat eine angenehme elegante Ausstrahlung.

    An der Außenfassade kam die Barockisierung nur in einem relativ bescheidenen Portal zum Ausdruck. Ansonsten zeigt sie sich noch so, wie sie im 6. und 7. Jahrhundert geschaffen wurde, als mehr auf Wehrhaftigkeit, denn auf Schmuck Wert gelegt wurde. Doch wer genau hinsieht, entdeckt noch ältere Spuren. Im östlichen Drittel der Fassade zeichnen sich deutlich zugemauerte Arkaden ab. Die Reste eines antiken Gebäudes.

    Auf die Spur dieses Baues kommen wir, wenn wir uns die Forma Urbis Romae anschauen. Diese war ein riesiger und ausgesprochen genauer Stadtplan Roms, der unter Kaiser Septimus Severus Anfang des 3. Jahrhunderts in Marmorplatten geritzt wurde. 1.186 Scherben wurden bisher gefunden und in jahrelanger noch nicht abgeschlossener Arbeit lokalisiert und identifiziert. Doch wir haben Glück. Der Standort unseres Klosters findet sich auf einem Fragment wieder. Die Via in Selci war damals der Clivus Suburanus. Das Gebäude, das an ihn angrenzt, ist sogar deutlich lesbar beschriftet. Es ist die Porticus Liviae, über deren Entstehung wir recht gut Bescheid wissen.

    Publius Vedius Pollio kam aus einer Familie freigelassener Sklaven und erwarb im ersten Jahrhundert vor Christus unermeßlichen Reichtum. Er war für seine ausschweifenden Feste bekannt. Da er sich Kaiser Augustus, der ihn förderte, verpflichtet fühlte, vererbte er ihm sein Anwesen am Esquilin in Rom. Augustus errichtete darauf zu Ehren seiner Frau Livia einen öffentlichen Garten mit einem ihn umgebenden Säulengang ein. Eben die Porticus Liviae. Die Anlage von der Größe eines Fußballfeldes war mit Bäumen bepflanzt. Zwischen Blumenbeeten standen Statuen und in der Mitte war ein großer Brunnen. Ein beliebter Erholungspark im damals schon lauten und chaotischen Rom, der von dessen Bürgern bis zum Ende des Römischen Reichs gerne genutzt wurde. In der Völkerwanderungszeit wurde das grüne Kleinod zerstört. Erst Anfang des 6. Jahrhunderts wurde in einem Winkel des Säulengangs das bescheidene Kloster eingerichtet. Ich habe einmal versucht, das Stück der Forma Urbis über den heutigen Stadtplan zu legen. Die Porticus ist heute noch gut in der Form der Gebäude ablesbar und zeigt die Kontinuität der Stadt über mehr als 2000 Jahre.

    Stadtführung durch die Römischen Altstadt

    Stück der Forma UrbisLage des KlostersPorticus Liviae in der heutigen Stadt

  • Wo wohnte eigentlich der Apostel Paulus in Rom?

    Case di PaoloIch weiß nicht, ob ihr euch diese Frage schon mal gestellt habt. Falls ihr nach Rom reisen wollt, ist euch wahrscheinlich die Frage wichtiger, wo ihr denn in Rom wohnen werdet. Für die Menschen im Mittelalter war das anders. Die zerbrachen sich ganz gewaltig den Kopf ,wo der zweit wichtigste Apostel nach Petrus in Rom genächtigt hat, galt dieser Ort doch als verehrungswürdig. Paulus kam als Gefangener nach Rom, da er als römischer Bürger nach seiner Verhaftung an den Kaiser appellieren konnte. Doch man steckte ihn nicht in einen Kerker, sondern erlaubte ihm, zusammen mit einem Soldaten, der ihn bewachte, eine Mietwohnung zu beziehen. Wohlgemerkt, das ist eine wenig gesicherte Legende. Man nahm an, dass er im Wohnviertel der Juden am Tiberufer wohnte, das nach seinem feinen Sand lateinisch Arenula hieß. Der Name schliff sich über die Jahrhunderte zum heutigen Regola ab. Man kann sich darüber streiten, ob sich Paulus mehr als Christ oder als Jude gefühlt hat, aus der Apostelgeschichte im Neuen Testament geht jedoch klar hervor, dass er auf seinen Reisen praktisch ausschließlich in Synagogen gesprochen hat und in jüdischen Gemeinden gewohnt hat.

    Jedenfalls ist das Zimmer, in dem Paulus gewohnt haben soll, heute eine Kapelle in der Kirche San Paolo in Regola; einer Kirche, die allerdings erst 1186 in einer Papstbulle erstmals erwähnt wurde. 1728 wurde die Kirche von Giacomo Ciolli und Giuseppe Sardi barock neu erbaut. Das Zimmer des Paulus hat dabei jede antike Atmosphäre verloren. Aber schon im Mittelalter konnten die Römer sich nicht recht vorstellen, dass der Apostelfürst in dieser Kammer gehaust haben soll. So bekam ein Komplex von sieben gotischen Wohnhäusern aus dem 12. Jahrhundert in der Nachbarschaft den Namen „Case di San Paolo“. Für den Bau des neuen Justizministeriums ab 1913 sollten sie eigentlich abgerissen werden, doch eine Bürgerinitiative wehrte sich erfolgreich dagegen. So sind sie heute, ein bisschen überrenoviert, in das Ministerium mit einbezogen und geben einen guten Eindruck vom Stadtbild Roms im Mittelalter.

    San Paolo alla Regola San Paolo alla Regola

    Doch wer tatsächlich antike Gebäude sucht, kommt in diesem Viertel auch auf seine Kosten. Als die Gemeinde Rom in einem Nachbarhaus von San Paolo eine Kinderbücherei einbauen wollte, stieß man auf Mauern aus der Zeit von Kaiser Septimius Severus (193 - 211), die sich über vier Stockwerke, zwei im Untergeschoss, zwei über der Erde, erstrecken. In dieser Zeit wurden Lagerhäuser, die hier am Flusshafen standen, in Wohnhäuser umgebaut. Nach einem Brand wurden diese Häuser in der Zeit von Kaiser Konstantin erneuert und die Mauern verstärkt. Im Mittelalter wurde eines der Häuser in ein Haus mit Turm, ähnlich der zuvor beschriebenen Häuser umgebaut. Heute kann man hier eine erstaunliche Kontinuität über fast 1800 Jahre besichtigen.

    Doch ob Paulus hier gewohnt hat? Die Frage können wir leider nicht klären. Genauso wenig wie die, ob alle seine vielen Briefe tatsächlich von ihm stammen. Einer geht jedenfalls nachweislich auf Robert Gernhardt zurück:

    Paulus schrieb den Irokesen:
    Euch schreib ich nichts, lernt erst mal lesen.
    Case di Paolo
  • Ein Weib mit ungeheurem Talent

    Die meisten Touristen, die von der Fontana di Trevi zur Spanischen Treppe ziehen gehen an dieser Kirche achtlos vorbei. Doch man sollte zumindest einmal den Blick heben um das beeindruckende Ensemble von Sant’Andrea delle Fratte mit dem schönen Glockenturm, dass sich über den Dächern Roms erhebt zu betrachten.

  • Ein vergessener Park

    Mitten im Zentrum Roms gibt es einen kleinen Park, der trotz seines wunderschönen Ausblicks, völlig unbekannt ist.

  • Der Kreuzgang von Santa Maria sopra Minerva

    Ich möchte heute ein Kunstwerk vorstellen, dass leider nicht zugänglich ist. Ich hatte ausnahmsweise und viel zu kurz die Möglichkeit den Kreuzgang von Santa Maria sopra Minerva, dicht hinter dem Pantheonzu besichtigen.

  • Margarethe von Österreich - die Madama von Rom

    Wenn man die italienischen Nachrichten anschaut, hört man fast täglich vom Palazzo Madama in Rom, denn hier tagt der italienische Senat. Da die Mehrheit der Koalition von Ministerpräsident Renzi hier viel fragiler ist als in der Abgeordnetenkammer, sind die Debatten hier viel spannender. Doch wer war diese Madame, die dem barocken Palast in der römischen Altstadt den Namen gab?

    Margarethe von Österreich
    Gemäldegalerie Berlin

    Der Anfang der Geschichte führt uns nach Belgien. 1521 war Kaiser Karl V. auf dem Schloss des Barons de Montigny in Oudenaarde bei Brüssel zu Gast und hatte dort ein kurzes Verhältnis mit der Zofe Johanna van der Gheynst. Das Ergebnis war am 28. Juli 1822 die Geburt von Margarethe. Damit wäre die Geschichte normalerweise auch schon zu Ende gewesen, doch, ganz unüblich für diese Zeit, Karl erkannte die Frucht seiner Liebelei als seine Tochter an und sorgte für eine standesgemäße Erziehung in Brüssel. Er hatte das Mädchen zur Figur im diplomatischen Spiel der Mächte erkoren.

  • Perin del Vaga, Pietà in Santo Stefano del Cacco, 1519, Ausschnitt

    Wie der Heilige Stefan zum dummen Affen kam.

    Nicht jede der fast 1000 Kirchen Roms hat eine prächtige, unübersehbare Fassade. Mancher wird wahrscheinlich an der Kirche Santo Stefano del Cacco vorbei laufen ohne sie überhaupt als Kirche wahrzunehmen. Der Eingang der Kirche ist in die schmucklose Fassade des Klosters der Silvestriner integriert, die 1563 die Kirche von Pius IV. bekamen und die Kirche in der Folge barock ausstatteten.

  • Die Skulptur des Heiligen Sebastian von Giorgetti an der Via Appia

    Die Basilika San Sebastiano an der Via Appia kann sicher nicht mit Pracht und Glanz der bedeutendsten Barockkirchen Roms konkurrieren. Der Innenraum ist eher schlicht und klar gehalten. Doch es lohnt, sich etwas genauer umzuschauen, dann findet man einige sehr interessante Kunstwerke.

  • 130511 019

    Stemma Urbano_VIIIAm Beginn der Via Veneto gibt es einen kleinen sehr reizenden Brunnen, den Bienenbrunnen, die Fontana delle Api. Wie der Innschrift zu entnehmen ist gab Papst Urban VIII den Brunnen zur Annehmlichkeit der Römer1644 in Auftrag. Geschaffen wurde er vom großen Bildhauer Gian Lorenzo Bernini, der auch den Tritonenbrunnen mitten auf dem Platz schuf. Der Bienenbrunnen mit seiner niedrigen Schale diente dabei als Pferdetränke. Bernini verarbeitete dabei das Familienwappen des Papstes, der Barberini, das drei Bienen zeigt und lies die Bienen zum Brunnen fliegen um selbst sich am Wasser zu laben. Bernini hat immer wieder Tiere in seine Brunnen eingebaut, die nicht zum üblichen Schmuckkanon gehören. So bereicherte er Rom um eine weitere fantasievolle Skulptur.

    Der Brunnen war ursprünglich in die Fassade des nahen Palazzo Soderini integriert. Am Balkon an der Ecke zur Via Sistina, unter dem er einst stand, sind ebenfalls Bienen ins Geländer eingeflochten. Der Brunnen wurde 1865 bei einer Straßenverbreiterung entfernt. Dabei ging leider die originale Muschelschale verloren, die heute nur grob nach der einfachen Zeichnung eines Arbeiters, der beim Abbau dabei war, rekonstruiert ist. Erst 1915 wurde er am anderen Eck des Platzes wieder aufgestellt.

    Führung auf den Spuren von Bernini

     

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  • Vierzig Stunden Gebet

    Zu Osternsteht natürlich der Papst in Rom im Mittelpunkt. Zwischen Palmsonntag und Ostern kann man ihn fast täglich bei verschiedenen Ereignissen erleben. Seit der Papst Franziskus heißt, sind dies alles Massenereignisse. Wer z.B. mit dem Papst den Kreuzweg am Kolosseum am Karfreitag zelebrieren möchte, sollte sich schon drei Stunden vorher einfinden um einen guten Platz zu bekommen. Doch ich kann noch eine atmosphärisch sehr schöne Alternative empfehlen.

  • Ich habe heute die Kirche Santi Michele e Magno besucht, die besser bekannt als Friesenkerk ist, die Nationalkirche der Friesen und Niederländer. Eine uralte Kirche, die direkt neben dem Petersplatz liegt aber trotzdem so versteckt ist, dass sie kaum jemand findet.

  • Die Piazzaa di Spagna ist einer der beliebtesten Treffpunkte für Touristen in Rom. Nicht nur weil die Spanische Treppe, die den Platz bestimmt zu den bekanntesten Wahrzeichen der Welt gehört, sondern auch weil sie Zentrum des Modeviertels von Rom ist.

  • Die Baugeschichte der Kirche an der Piazza Navona

    Sant’Agnese in Agone ist eine der bekanntesten Kirchen Roms, denn sie bestimmt mit ihrer Kuppel die bei Touristen beliebte Piazza Navona und ist daher häufiges Fotomotiv. Doch bildet sie nicht nur den Hintergrund für den Vierströmebrunnen. Sie hat auch selbst eine interessante Geschichte.

    Ihren Beinamen verdankt sie dem antiken Agon (Wettkampf) der im Stadion des Domitian stattfand, über dem sie errichtet ist.

  • Nach dem 400ten Todesjahr (2010) des Barock-Malers Michelangelo Merisi, genannt Caravaggio (*29.9.1571 - 18.7.1610), sind alle seine Werke, die in Sonderausstellungen in ganz Europa ausgeliehen waren, wieder zurück und können wieder in Rom bewundert werden. Hier finden Sie die Orte.

  • Fontana di Trevi - Der berühmteste unbekannte Baumeister
    Januar 2009, Brief an Nicola Salvi, Baumeister des Trevibrunnens, von Rom ins Jenseits
     
    Lieber Nicola,
    Ich habe ein bißchen Zeit und so setze ich mich auf einen Treppenabsatz vor deinen Brunnen.
  • Der Vierströmebrunnen von Bernini

    Der Vierströmebrunnen auf der Piazza Navona ist nach dem Trevibrunnensicher der bekannteste Brunnen Roms und eines der Hauptwerke von Gian Lorenzo Bernini. Dabei war es gar nicht vorgesehen, dass Bernini den Auftrag bekommt.

  • Seit gut 300 Jahren ist die Piazza di Spagna mit der berühmten Spanischen Treppe Treffpunkt von Touristen und Ausländern in Rom und heute eines der beliebtesten Fotomotive. Grund genug ihre Geschichte etwas näher zu betrachten.

  • Der Versuch einer Ehrenrettung

    Es lohnt sich einen Blick in die Kirche der Santa Trinità dei Monti oberhalb der Spanischen Treppe zu werfen. Dort findet man wertvolle Kunstwerke, allen voran Fresken von Daniele da Volterra.

  • Einen der schönsten kleinen Brunnen Roms findet man versteckt in den Gassen zwischen Kapitol und Tiberinsel. Den Schildkrötenbrunnen, die Fontana delle Tartarughe, auf der Piazza Mattei in Rom. Dies ist seine Geschichte.

  • Frohe Weihnachten und ein Gutes Neues Jahr aus Rom

    wünsche ich allen Romfreundinnen und Romfreunden mit der Pilgermadonna von Caravaggioin der Kirche Sant'Agostino.

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