Hier noch mein Bericht vom 6. September 2013

Heute habe ich mir den neuesten Vulkan Italiens einmal mit eigenen Augen angeschaut. Er ist ja noch sehr klein, aber er brodelt schon ganz schön.

Am 24. August wurde zum ersten Mal mitten auf einem Kreisverkehr zwischen dem Internationalen Flughafen Rom-Fiumicino und der Stadt Fiumicino ein Loch im Boden entdeckt, aus dem Gas austrat. Die erste Mutmaßung, dass es sich um ein Leck in einer Gasleitung handele, kann inzwischen ausgeschlossen werden. Die Wissenschaftler, die auch heute Proben nahmen, stellten fest, dass es sich um ein natürliches Phänomen handelt. Rom liegt zwischen zwei großen Vulkanen, die zwar schon seit sehr langer Zeit keinen großen Ausbruch mehr hatten, aber durchaus noch unter der friedlichen Oberfläche leben. Wer nach Rom fliegt, sieht in der Regel den Braccianosee im Landanflug, den Kratersee des Vulcano Sabatino. In der Nähe von Bracciano kann man auch ein ganz ähnliches Blubbern wie in Fiumicino beobachten.

Doch unser kleiner Vulkan gehört wohl eher zum Vulcano Laziale, besser bekannt als Albaner Berge, mit seinen Kraterseen, Albaner See und Nemisee.

Der Vulkan der sich in den zwei Wochen seines Bestehens schon kräftig vergrößert hat ist allerdings harmlos und wird wohl zu keinem zweiten Vesuv werden. Man sollte es lediglich vermeiden die Gase, vor allem Kohlendioxid, zu intensiv einzuatmen. Die geringe Zumischung von Schwefel ist deutlich zu spüren, aber ungiftig. Wie die weitere Existenz des Schlammvulkans aussehen kann, weiß noch niemand. Der Erfahrung nach sind diese Blubberer jedoch sehr langlebig. Vielleicht gibt es bald eine neue Touristenattraktion gleich neben dem Flughafen. Ich werde weiter beobachten und berichten.

Quellen: 3bmeteo, Il Tempo
Siehe auch Vulkanismus im Latium – der Vulcano Sabatino

Der Vulkan im September 2013

 

 

 

 

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