Mein Rom besteht aus den vielen Geschichten, die man in jeder Gasse entdecken kann. Von Päpsten und ihren Mätressen, von bigotten Mönchen, von Künstlern und Baumeistern, von Adeligen und Leuten aus dem Volk. Fast 3000 Jahre haben in Rom überall ihre Spuren hinterlassen. Das ist es was die Geschichte in Rom so lebendig werden lässt. Hier finden Sie aktuelle Artikel zu Rom und seiner Umgebung


Gestern gab es pünktlich zum ersten Advent in Campagnano einen Stromausfall. Zum Glück funktioniert der Gasherd auch ohne Strom und so konnte ich eine Bohnensuppe nach dem Rezept von Cristina, der Köchin in der Antica Osteria il Mitreo in Sutri, machen. Im Kerzenlicht ist die Suppe dann noch feierlicher gewesen.


Ein Wein aus den Monti Affilani bei Subiaco

Romolo Freire zeigt mir stolz seine 100jährigen Weinstöcke, die er in einem kleinen Teil der Azienda pflegt. Der junge Brasilianer hatte ursprünglich an der Filmhochschule in New York studiert und war dann zur RAI nach Rom gekommen. Er war auf dem Sprung zu einer Karriere in der Glitzerwelt des Films doch die Liebe verschlug ihn stattdessen in die Monti Affilani, nordwestlich von Rom.


Die wahre Amatriciana

Ich sitze mal wieder in der Trattoria „Il Bucatino“ in Testaccio zum Abendessen. Das Lokal wurde vor kurzem von Slow Food Rom wegen seiner traditionellen Küche geadelt. Ich denke das ist eine gute Vorraussetzung um ein bißchen zu den Bucatini all'Amatriciana zu recherchieren, den Beitrag Roms zur internationalen Pastakultur. „Bucatini alla matriciana“ sind römisch, wie das Kolosseum oder der Petersdom.“ wirft mir die etwas mißgelaunte Chefin hin, bevor sie wieder in der Küche verschwindet.


Kairo trifft Rom

Heute ein Restauranttip für ein winziges Restaurant wenige Meter vom modernen Museum für die Ara Pacis entfernt. Die Taverna Ripetta befindet sich in der gleichnamigen Straße, deren Namen an den ehemaligen Flusshafen von Rom, die Ripetta erinnert.


Bei wunderschönem sonnigen Wetter haben wir einen Ausflug nach Cori gemacht, einem idyllischen Städtchen am Abhang der Lepinischen Berge, etwa 50 km südöstlich von Rom. Cori soll der Legende nach bereits im 2. Jahrtausend vor Christus gegründet worden sein und wäre damit eine der ältesten Städte Italiens.


Mitten in der Weltwirtschaftskrise ein Geschäft neu zu eröffnen braucht schon Mut. Doch Graziano Piperno hatte den richtigen Riecher, denn in den harten 30er und 40er Jahren brauchten die Römer dringend etwas um sich den Alltag zu versüßen. Schokolade eben. Und so wurde das Schokoladengeschäft zwischen dem Campo de’Fiori und dem Ghetto zu einer Institution in Rom.


Cesanese ... was?    -    Ein Wein am Start

Mit dem Cesanese del Piglio verhält es sich ein bißchen wie mit dem TSG Hoffenheim, kaum hat man realisiert, dass es ihn überhaupt gibt, da ist er schon an der Spitze.

„Cesanese .... was?“ Auch in Rom kann man manchmal so eine Antwort hören, wenn man nach dem Cesanese del Piglio fragt. Mein Weinhändler am Testaccio hat natürlich Cesanese vorrätig. Cesanese di Affile, Cesanese di Olevano... Cesanese ist schließlich die vorherrschende Rotweintraube im Latium. Allerdings in einer Region, die fast zu 90 % Weißwein produziert, fällt das wenig ins Gewicht.


Carciofi alla Romana

Artischocken sind ein Grundpfeiler der römischen Küche und jetzt im März fängt die Saison an. Überall gibt es die grünen Blüten der Distepflanzen jetzt auf dem Markt. In der Umgebung von Rom wird eine besondere Sorte angebaut, die stachelfrei ist und auch das lästige „Heu“ nicht besitzt. Man kann sie daher komplett essen. Nicht den Stil wegwerfen! Der ist besonders zart. Der Carciofo romanesco del Lazio IGP ist sogar von der EU geschützt.


Der Himmel hängt voll Salami

Die meisten Touristen, die in die Albaner Berge fahren, besuchen Castel Gandolfo, die Sommerresidenz des Papstes und sind oft etwas enttäuscht, da die prächtigen Parkanlagen leider dem Besucher verschlossen bleiben.

Meine Empfehlung ist ein paar Kilometer weiter nach Nemi zu fahren, das wie ein Schwalbennest über dem Kratersee, dem Nemisee hängt.


Eisherstellung mit besonderen Zutaten

Eine der stimmungsvollsten Straßen in Rom ist die Via de'Coronari, die von der Piazza Navona Richtung Engelsburg führt. Heute nisten sich hier zwischen vielen Antiquitätengeschäften zunehmend schicke Boutiquen ein. Ursprünglich waren hier die Rosenkranzmacher zu Hause, die den Pilgern auf dem Weg zum Petersdom ihre Produkte verkaufen.


Die Ewige Stadt

Rom, das ist das Sehnsuchtsziel der Deutschen. Keine andere Stadt war im letzten Jahr das Ziel von sovielen Touristen. Zu Recht. Denn nirgends auf der Welt bekommt man soviel Kunst und Geschichte hautnah geboten. Rom war der Ausgangspunkt, von dem aus Europa immer wieder erfunden wurde.

Das Römische Reich brachte zum ersten Mal Kultur, Lebensstandard und Sicherheit für den ganzen Kontinent. Danach trat das Christentum von Rom aus seinen Siegeszug an. Und als Martin Luther gegen den Papst mobil machte, konterte Rom mit der Erfindung des Barock.

Folgerichtig erlebte die Europäische Union 1957 ihre Geburtsstunde auf dem römischen Kapitol.

Doch Rom ist mehr als Kolosseum und Petersdom, als Forum Romanum und Spanische Treppe. Rom ist auch mediterrane Lebensart, Mode und italienisches Essen.

Mein Rom besteht aus den vielen Geschichten, die man in jeder Gasse entdecken kann. Von Päpsten und ihren Mätressen, von bigotten Mönchen und leichten Mädchen, von Künstlern und Baumeistern, von Adeligen und Leuten aus dem Volk. Fast 3000 Jahre haben sie in Rom überall ihre Spuren hinterlassen. Das ist es was die Geschichte in Rom so lebendig werden lässt.

 

Essen in Rom kann ein wunderbares Erlebnis sein. Lassen Sie sich auf die Römische Küche ein und entdecken Sie auf Märkten und Geschäften leckere Lebensmittel aus dem Umland und hervorragende Weine. Wenn Sie aufpassen, tappen Sie nicht in Touristenfallen und genießen ein kulinarisches Erlebnis.



Via Appia Antica

Die Via Appia Antica gilt als das längste Museum der Welt. Auf 18 km, ab der Porta Capena beim Circus Maximus bis nach Frattocchie, ist die älteste römische Konsularstraße, teilweise noch mit ihrem antiken Pflaster, erhalten. Dann vereinigt sie sich mit der Via Appia Nuova um als normale Staatsstraße weitere 560 km bis zum süditalienischen Hafen Brindisi zu führen.

Ab dem Jahr 312 v. Chr. ließ der Konsul Appius Claudius Caecus die Straße Richtung Capua vor Neapel anlegen, die seinen Namen unsterblich machen sollte. Es ging ihm vor allem darum schneller Truppen im Krieg gegen das Volk der Samniten verlegen zu können. Erst als die Straße 120 Jahre später nach Brindisi verlängert wurde, entwickelte sie sich zur wichtigsten Handelsstraße des Römischen Reichs. Noch heute markieren dort zwei Säulen das Ende des Wegs.

Die Via Appia ist noch heute von Gräbern in unterschiedlichster Form gesäumt. Da in der Antike die Bestattung von Toten innerhalb der Städte verboten war, wich man an die Ausfallstraßen aus. Nicht zuletzt mit dem Ziel Reisende durch monumentale Familienmausoleen zu beeindrucken. Die ärmeren Römer wurden in zweiter und dritter Reihe begraben oder schließlich (nicht nur Christen) in unterirdischen Katakomben. Doch gibt es entlang der Straße auch andere Sehenswürdigkeiten zu entdecken.

Hier finden Sie eine ausführliche Beschreibung der Straße und etliche Einzelaspekte.

Erleben Sie die Via Appia Antica bei einer geführten Wanderung. Spüren Sie 2000 Jahre Geschichte in römischer Landschaft.

Der Vatikan ist der kleinste Staat der Welt, den es in seiner heutigen Form seit den Lateranverträgen von 1929 gibt. In gewisser Weise ist er damit Nachfolger des Kirchenstaats der zu seinem Höhepunkt ganz Mittelitalien umfasste und der 1870 nach der Eroberung durch Garibaldi an das Königreich Italien fiel. Staatsoberhaupt und gleichzeitig Bischof von Rom ist der Papst.

Die Bischofskirche des Papstes und damit die erste Kirche in der Hierarchie der katholischen Kirche ist die Lateransbasilika, keineswegs der Petersdom. Der Petersdom ist trotzdem das wichtigste Pilgerziel, die größte Kirche Roms und eines der größten Gotteshäuser der Welt. weiterlesen

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